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Bitte gut durchlesen, da sich vieles von selbst klärt. 1. Was bedeutet SOLA? SOLA steht für SO mmer LA ger und ist ein Zeltlager der besonderen Art. Der Reiz besteht nicht nur im Campen in der Natur, sondern in dem intensiven Leben in einem Thema. Engagierte Christen unserer eigenen Gemeinde (FeG Vohwinkel) arbeiten zusammen und ermöglichen Kids und Teens im Alter zwischen 8 und 16 Jahren eine spannende Freizeit. Jedes Jahr gibt es ein neues Lagerthema, das mit viel Aufwand vorbereitet wird. So lebten die Teilnehmer bereits als Sklaven in Rom oder als Israeliten in Babylon, im anderen Jahr als Schauspieler in Hollywood, als Hugenotten, kanadische Siedler oder Ritter. Durch die Begegnung mit der aktuellen Botschaft, der Bibel, kommt man automatisch ins Gespräch über Gott und das eigene Leben. In Wuppertal wird es in diesem Jahr um das Thema „Samurai“ gehen.
2. Wann kommen Unterlagen, was braucht man? Mit den Unterlagen wird eine Packliste zugeschickt. Der/Die SOLA Teilnehmer/in braucht einen guten Rucksack, feste Schuhe sowie eine Isomatte und einen Schlafsack. Zelte werden gestellt. Etwa sechs Wochen vor Beginn des Lagers kommen die nötigen Unterlagen mit allen Informationen zum Lager. 3. Wie sind Hin- und Rückfahrt organisiert? Hin- und Rückfahrt werden selbst organisiert, evtl. in Fahrgemeinschaften. 4. Sind Jungs und Mädchen dabei? Klar! Jede Kleingruppe ist gemischt. allerdings gibt es eigene Jungs- und Mädchenzelte sowie getrennte Toiletten und Waschräume. 5. Was erleben die Teilnehmer beim SOLA? Wir leben in Kleingruppen mit einer Größe von ca. 20 Teilnehmern plus 5- 6 Mitarbeitern. Wir nennen die Gruppen Familien. In jeder Familie gibt es 3- 4 Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. 6 Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane. Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber: Tische, Bänke, Dach usw. Dazu steht reichlich Material zur Verfügung. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche gekocht werden. Während des ganzen Lagers steht ein Topf mit Getränken zur freien Verfügung. Darüber hinaus gibt es einen Lagerkiosk mit Getränken und Süß-/Salzwaren. Wecken ist um ca. 8.30 Uhr, Nachtruhe um ca. 23.00 bzw. 0.00 Uhr. Früheres Schlafengehen ist natürlich auch möglich. Im sanitären Bereich gibt es Waschgelegenheiten mit Duschen (i.d.R. Kaltwasser) sowie moderne Plumpstoiletten. 6. Wie sieht das Tagesprogramm aus? Wir bieten ein intensives Programm mit verschiedenen Elementen. Ein paar Stichworte sind: Spiel und Sport, Turnierwettkampf, Nachtgeländespiel, Hindernis-Parcours, Lagerromantik, Lagerfeuer, Nachtwache, Bauprojekte mit Holz, Wasserschlacht, Singen, Nachtgeschichte, geistliches Leben, viel Singen, Morgenandacht mit Gespräch, ein Vormittag der Stille, Gebetszeiten, Abendbotschaft und Mitarbeiter mit offenen Ohren. Dann gibt es noch zwei Höhepunkte: Zum einen findet in jedem Lager eine 2- Tagestour statt. Mal zu Anfang der Woche, mal mittendrin. Mit Rucksack und Schlafsack ist man als Gruppe unterwegs, übernachtet unter freiem Himmel, löst Aufgaben, sucht den Weg oder wird verfolgt. Alles spielerisch im Thema und doch echt. Und dann sind da noch die Abende im großen Zelt. Dort werden fröhliche Feste und der Bunte Abend gefeiert; dort ist Bombenstimmung beim Singen mit der Lagerband; dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit zur Begegnung. Für viele ist die Gemeinschaft wichtiger als alles andere. 7. Wie viel Freizeit gibt es zwischendurch? Die Teilnehmer finden zwischendurch genügend Zeit, selber auf Entdeckungstour zu gehen, zu bauen oder einfach zu faulenzen. Nach dem Mittagessen und Abendprogramm ist eine längere freie Zeit. 8. Wie werden Inhalte des Glaubens vermittelt? Es gilt: Auch wenn das SOLA eine christliche Freizeit ist, ist der Glaube an Gott nicht Voraussetzung für eine Teilnahme! Jede Zeltgruppe liest am Vormittag einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber anhand von vorbereiteten Fragen. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift und in die Erlebniswelt der Teilnehmer spricht. Dabei wird keiner zu etwas gezwungen, was er nicht will. Wir laden ein, sich mit den Aussagen der Bibel auseinander zu setzen und eine Beziehung zu Gott aufzubauen. 9. Was ist bei Krankheit? Auf dem Lager gibt es ein Erste- Hilfe- Zelt und eine Krankenbetreuung. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern. Bei Heimweh versuchen wir, die Kids bzw. Teens zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meist löst sich das Problem von selbst. Bei schwierigen Fällen nehmen wir Kontakt mit den Eltern auf. 10. Kann man auf dem Lager anrufen? Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall angerufen werden kann. Manche Kids bzw. Teens wollen gar nicht angerufen werden, für andere wäre es gar nicht gut. Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir keine Telefonzentrale o.ä. haben und ganz für die Teilnehmer da sein wollen. 11. Welche Lagerregeln gibt es? Nicht viele, aber einige wichtige. Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen. Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Tabakwaren, Spirituosen, Drogen und Handys. Auch legen wir Wert auf einen sauberen Umgang von Jungs und Mädchen miteinander, also ohne Intimitäten. Daneben erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen. 12. Welche Mitarbeiter sind dabei? In der Regel arbeiten wir mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit mit, aber normalerweise sind kaum ausgebildete Pädagogen o.ä. dabei. Vor Beginn des Lagers gibt es diverse Schulungen für die Mitarbeiter, z.B. über Aufsichtspflicht, Erste Hilfe, Seelsorge. etc. 13. Wie kann man die SOLA- Arbeit unterstützen? Durch persönliche Hilfe: Bis zuletzt werden Mitarbeiter als Betreuer gesucht. Aber auch im Küchen- oder Materialbereich gibt es manchmal noch freie Plätze. Das Alter ist dabei nicht entscheidend, sondern das Herz. Durch materielle Hilfe: Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen, z.B. Marmelade, Feuerholz, Reinigungsmittel oder Kuchenspenden. Alles ist willkommen. Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen, wie z.B. Transportkosten, Anschaffungen, o.ä. Durch geistliche Hilfe: Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen. Während des Lagers kann eine Postkarte oder Anruf sehr Mut machend sein. Es dankt euch im Voraus Eure Lagerleitungen |